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Amazonas

Dschungelparadies Amazonas

Die gigantischen Regenwälder des Amazonas prägen das Landschaftsbild im Südosten Kolumbiens. In diesem Dschungelgebiet, das flächenmäßig größer ist als die Bundesrepublik Deutschland, gedeihen über 8.000 exotische Pflanzenarten. Die Bäume im Amazonien erreichen eine Höhe von bis zu 60 Metern und wachsen stelleweise so dicht, dass die Tiere nur in den Baumkronen einen Lebensraum finden. Lianen, Bromelien und Orchideen schmücken die Urwaldriesen. Ein Labyrinth aus Dschungelflüssen, dessen Zentrum der mächtige Amazonas bildet, schlängelt sich durch den immergrünen Regenwald. Weite Teile Amazoniens stehen für mehrere Monate im Jahr unter Wasser, einige Gebiete sind ganzjährig überschwemmt.

Unzählige Tierarten sind in den magischen Wäldern beheimatet. Kaimane, Anakondas und über 3.000 verschiedene Fischarten tummeln sich in den Flüssen, und Vögel in allen Farben des Regenbogens schweben durch die Lüfte. Mehrere Affenarten, Wasserschweine, Jaguare und Faultiere bevölkern den Urwald.Im Amazonasgebiet herrscht ein feucht – heißes Klima. Die Temperaturen liegen im Durchschnitt bei 26 Grad Celsius und schwanken kaum im Jahresverlauf. Die Niederschläge sind ganzjährig hoch. Meist kommt es am Nachmittag zu Schauern oder Gewittern. Die regenärmste Zeit liegt in den Monaten Juli und August. Dies ist auch die beste Reisezeit zur Tierbeobachtung.Besucher, die dieses einzigartige Naturparadies entdecken möchten, müssen eine Gelbfieberimpfung vorweisen. Das kolumbianische Amazonasgebiet ist nur auf dem Luftweg zu erreichen, Straßen sind in den jungfräulichen Regenwäldern ein Fremdwort. Ein zweistündiger Flug bringt die Amazonasreisenden von den Anden Bogotás in die Dschungelhauptstadt Leticia.Leticia liegt nur einen Steinwurf von Peru und Brasilien entfernt und ist Ausgangspunkt für Exkursionen in den Regenwald. Im Herzen Leticias erwartet die Besucher allabendlich vor Sonnenuntergang ein Spektakel der besonderen Art: Riesige Papageienschwärme flattern über den Parque Santander, bevor sie ihr Nachtquartier in den Wipfeln der Bäume beziehen.Unweit der Stadt finden sich traditionelle Urwaldörfer der Indianerstämme Yagua und Ticuna, die hier mitten im Regenwald in perfektem Einklang mit der Natur leben.

Von Leticia aus gelangt man in einer halbstündigen Bootsfahrt zur de Isla de los Micos, auf Deutsch „Affeninsel“. Vier verschiedene Affenarten begeistern hier die Touristen mit ihren Kletterkünsten und freuen sich über Bananenspenden.

Tierfreunde finden ihr Eldorado im Naturpark Amacayacu. Zu den 150 Säugetierarten, die in dem fast 300 000 Hektar großen Park beheimatet sind, zählen Rundschwanzseekühe, Tapire, Otter und Löwenaffen, die kleinsten Primaten der Welt. In den Seitenarmen des Amazonas können Besucher sich im Pirañafischen versuchen und mit etwas Glück im nahegelegenen Tarapoto-See die berühmten rosafarbenen Delfine beobachten.

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