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Bogota

Santafe de Bogota – Haupstadt hoch in den Anden

Die Hauptstadt Santafe de Bogota ist nicht nur politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Kolumbiens, sondern befindet sich auch geografisch im Herzen des Landes. Die Lage auf einem Hochplateau 2.640 Meter über dem Meeresspiegel beschert der Stadt ein erfrischendes Klima. Die Temperaturen liegen im Durschnitt bei 14 Grad und schwanken nur wenig im Jahresverlauf. Häufig ist die Stadt in ein dichtes Wolkenmeer gehüllt, ganzjährig ist mit Niederschlägen zu rechnen. Am meisten Regen fällt in den Monaten April, Mai, September, Oktober und November. 

Bogota Kolumbien

Bogota Kolumbien – Foto: Fabrizio Rodriquez

Mit knapp 8 Millionen Einwohnern zählt Bogota zu den größten Metropolen Südamerikas. Eine herrliche Aussicht auf die Millionenstadt genießen Besucher vom 3.152 Meter hohen Cerro de Monserrate, dessen Gipfel man per Seil- oder Zahnradbahn erreicht. Die Stadt ist schachbrettartig angelegt, sodass sich auch Besucher ohne Ortskenntnisse gut orientieren können. Die von Ost nach West verlaufenden Straßen werden als „calles“ bezeichnet, während die von Süd nach Nord verlaufenden Straßen „carreras“ heißen.

Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Bogotás befinden sich rund um die Plaza de Bolivar im Stadtzentrum. Zu den imposantesten Bauwerken, die sich um die Plaza angesiedelt haben, zählen die prächtige klassizistische Kathedrale, das Rathaus, das Capitolio Nacional und der Präsidentenpalast, an dem jeden Nachmittag die Zeremonie der Wachablösung zu beobachten ist. Einen architektonischen Kontrast zu den historischen Bauwerken stellt das moderne Gebäude des Justizpalastes dar. Im Jahre 1985 war der Justizpalast Schauplatz einer blutigen Geiselnahme, in dessen Folge das ursprüngliche Justizgebäude vollkommen zerstört wurde.

Nur einen kurzen Spaziergang von der Plaza de Bolivar entfernt, entführt das Stadtviertel La Candelaria seine Besucher in koloniale Vergangenheit Bogotás. Einstöckige, in pastellfarben gestrichene Lehmziegelbauten, romantische Laternen und beschauliche Innenhöfe zieren die steilen Gassen des historischen Stadtkerns. Kleine und mit viel Liebe zum Detail gestaltete Cafés laden Einheimische und Touristen ein, sich bei einer Tasse heißen Schokolade mit Käse eine kleine Auszeit zu nehmen.

Bogota Kolumbien Obststand

Bogota Kolumbien Obststand – Foto: Fabrizio Rodriquez

Von den rund 60 Museen, die in der kolumbianischen Hauptstadt beheimatet sind, ist das Goldmuseum das berühmteste. Über 55.000 aus Gold, Knochen, Metall und Keramik gefertigte Schmuckstücke und Ritualgegenstände sind im Museo de Oro zu bestaunen und geben einen faszinierenden Einblick in die präkolumbianische Geschichte des Landes. Ebenso sehenswert ist das Botero-Museum, in dem neben den bekannten voluminösen Gestalten des kolumbianischen Künstlers auch Werke von großen europäischen Meistern wie Picasso, Monet und Dalí ausgestellt sind.

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