Kolumbien News

La Guajira

La Guajira – Symbiose aus Wüste und Meer

An der venezolanischen Grenze im äußersten Nordosten des Landes zeigt sich das sonst so grüne Kolumbien von seiner kargen Schönheit. Auf der Halbinsel La Guajira trifft roter Wüstensand auf die blaugrünen Wellen der Karibik. Sanddünen von gigantischem Ausmaß, baumhohe Kakteen und von rosaroten Flamingos bevölkerte Salzseen bieten die perfekte Kulisse für einen Abenteuerurlaub abseits der gewohnten Touristenpfade.

Wer auf die Halbinsel La Guajira reist, muss sich ganzjährig auf hohe Temperaturen einstellen. Kräftige Passatwinde sorgen für etwas Abkühlung und machen die Region zu einem Mekka für Kite- und Windsurfer. Auf der ariden Halbinsel fallen kaum Niederschläge. Am höchsten ist die Regenwahrscheinlichkeit zwischen September und November.Nur wenige Menschen leben in dieser unwirtlichen Region. Die meisten Bewohner der Halbinsel gehören dem Stamm der Wayúu-Indianer an. Die Wayúus sind ein stolzes und sehr traditionsbewusstes Volk, zeigen sich Besuchern gegenüber aber äußerst aufgeschlossen und gastfreundlich. Neben Viehzucht und Fischfang zählt der Tourismus zu einer der wichtigsten Einnahmequellen der Indianer.

Eine Übernachtung in einer der traditionellen strohbedachten Lehmhütten, den sogenannten Rancherías, bietet die fantastische Möglichkeit, tiefe Einblicke in das Alltagsleben der Wayúus zu erhalten.Uribia ist die größte Stadt auf der Halbinsel. Täglich findet hier ein bunter Markt statt, auf dem die Wayúus schönes Kunsthandwerk und Kleidung verkaufen. Unter anderem die in Europa immer beliebter werdende Mochila Wayuu. Im Onlineshop von Molago.de, finden Sie die wunderbaren und liebevoll gehäkelten Taschen. Hier geht es zum Shop:  Wayuu Mochila Shop .

Herrliche Wüstenstrände finden sich in Cabo de la Vela, einem kleinen Fischerdorf im Westen von La Guajira. Der Ort ist nur in einer abenteuerlichen Fahrt über Schotterpisten zu erreichen. Doch wer die anstrengende Anreise auf sich nimmt, wird mit einer atemberaubenden Naturkulisse belohnt. Für die Wayúus ist Cabo de la Vela ein heiliger Ort. Der Mythologie nach legen die Geister der Verstorbenen hier eine letzte Ruhepause ein, bevor sie ins Jenseits entschwinden. Eine schöne Wanderung führt auf den Felsen Pilon de Azucar, von dem aus sich eine traumhafte Aussicht auf die Küste bietet.Weitere 75 Kilometer von Cabo de la Vela entfernt liegt Punta Gallinas, der nördlichste Punkt Südamerikas. Hier, in einem einsamen Landstrich, in dem nur einige wenige Wayuú-Familien mit ihren Ziegenherden leben, befindet sich der schönste Strand Kolumbiens. Bis zu 60 Meter hohe Sanddünen erheben sich an der Playa Toroa. Wer möchte, kann die gewaltigen Sandberge herunterrutschen, um direkt in den Fluten des karibischen Meeres zu landen.

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden und fortfahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen einverstanden.

Schließen