Kolumbien News

Santa Marta

Karibisches Ferienparadies Santa Marta

1525 gründeten die Spanier die erste Stadt auf kolumbianischem Boden: Santa Marta. Heute ist die karibische Hafenstadt ein bekannter Ferienort. Ganzjährig hohe Tagestemperaturen von über 30 Grad und eine durchschnittliche Wassertemperatur von über 25 Grad machen Santa Marta zu einem Paradies für Sonnenanbeter und Badeurlauber. Die Monate Januar bis April sind nahezu niederschlagsfrei, niederschlagsreichster Monat ist der Oktober mit 10 Regentagen.

Zu den Sehenswürdigkeiten des Städtchens zählen die weiße Kathedrale sowie das Museo Tayrona, in dem interessante Keramiken und Goldarbeiten der Tayrona-Kultur ausgestellt sind. 5 Kilometer südlich der Stadt liegt die Quinta de San Pedro Alejandro. In der ehemaligen Zuckerrohrplantage hatte Simon Bolivar seine letzten Tage verbracht, bevor er im Dezember 1830 verstarb. Das 400 Jahre alte Landhaus ist in eine wunderschöne tropische Gartenanlage eingebettet, die zu einem gemütlichen Spaziergang einlädt.

Taganga - Kolumbien

Taganga – Kolumbien – Foto: Janik Stemler


Der eigentliche Reiz Santa Martas liegt in seiner herrlichen Umgebung. Während der Luxusbadeort Rodadero mit seinen schicken Apartmenthäusern vor allem betuchte Kolumbianer anzieht, ist das malerische Fischerdorf Taganga bei Touristen aus dem In- und Ausland gleichermaßen beliebt. Tanganga ist ein toller Ort, um am schönen Strand zu entspannen, sich beim Tauchen oder Schnorcheln von bunten Korallenriffen verzaubern zu lassen und frische Meeresfrüchte in einem der gemütlichen Strandrestaurants zu genießen. Nach Sonnenuntergang laden die Bars an der Strandpromenade dazu ein, den Tag bei einem Glas Rum und Reggae Musik Revue passieren zu lassen.

Ein Tropenparadies von betörender Schönheit befindet sich rund 35 Kilometer vor den Toren Santa Martas. Der Parque Nacional Tayrona liegt am Küstensaum der Sierra Nevada de Santa Marta, dem höchsten Küstengebirge der Welt. Unberührter Dschungel und stolze Kokospalmen schmücken die Steilküste. Dazwischen finden sich Buchten mit schneeweißen Stränden, die mit gigantischen Felsbrocken übersät sind.

Parque Tayrona Kolumbien

Parque Tayrona Kolumbien – Foto: Janik Stemler

Eine mehrstündige, schweißtreibende Wanderung durch tiefen Dschungel führt zum Dorf Pueblito. Hier lebte einst das präkolumbianische Volk der Tayrona-Indianer. Fast 100 Jahre lang leisteten die Tayrona-Indianer erbitterten Widerstand gegen die spanischen Eroberer, bis sie im 17. Jahrhundert die Niederlage eingestehen mussten. Die Nachfahren der Tayrona sind die Kogi, die auch heute noch vereinzelt im Gebiet der Sierra Nevada leben.

Ein Abenteuer der besonderen Art verspricht ein mehrtägiges Dschungeltrekking zur Ciudad Perdida. Erst 1976 entdeckten Archäologen Überreste der alten Stadt der Tayrona, die flächenmäßig größer als Machu Picchu in Peru ist.

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